Kirchengemeinde St. Felizitas gibt toten Flüchtlingen Namen am Weltflüchtlingstag

Am Fronleichnamstag beteiligt sich die katholische Kirchengemeinde St. Felizitas Lüdinghausen und Seppenrade an einer Aktion zum Weltflüchtlingstag aus dem Dortmunder Raum. Um einen Kern der evangelischen Kirchengemeinde Sankt Reinoldi ist eine Bewegung entstanden, der sich viele Gruppen und Initiativen angeschlossen haben.

Die Zahlen sind erschreckend. Seit 1993 sind an Europas Außengrenzen mehr als 51.000 Menschen umgekommen. Oft werden ihre Leichen angespült oder sie tauchen als namenlose erstickte Tote in einem Container auf einem LKW auf.

Um auf diese Männer, Frauen und Kinder zumindest hinzuweisen und ihr Schicksal wahrzunehmen, werden sie durch die Aktion aus der Anonymität gerissen. Aufgrund von Listen mit recherchierten Schicksalen können Stoffstreifen beschriftet werden (Material ist vor Ort vorhanden). Auf diesen werden von den Teilnehmenden das Datum des Todes, das Herkunftsland/-region und die Todesursache vermerkt. Alle beschrifteten Stoffstreifen werden Teil eines Mahnmals vor der Reinoldikirche in Dortmund. Ab dem 19. Juni werden sie dort zu sehen sein.

Am Fronleichnamstag ist ab 11.30 Uhr vor dem Felizitas-Pfarrheim die Möglichkeit mitzutun. Auf vorbereiteten Tischen können die Stoffstreifen beschriftet werden. Bleistifte und Streifen sowie Listen mit den Namen der Umgekommenen sind vorhanden. Die Kirchengemeinde lädt alle Interessierten ein, sich an der Aktion zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni zu beteiligen.

Für das Seelsorgeteam

Michael Kertelge

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Hector Sanchez

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