24 Motorrad-Wallfahrer sind gut gelaunt und munter nach 2000 km Anreise in Lourdes im Pilgerort der hl. Bernadette angekommen. Der Weg der Wallfahrer führte sie auf kurvenreichen Straßen bis in die Pyrenäen, im Gepäck Werkzeug, Liederbücher, Ziehharmonika und Regenkleidung. Im Begleit-Bulli, der von Marianne Neubert und Yvonne Schröer gefahren wurde, waren immer heißer Kaffee und Snacks für die Kaffeepausen vorrätig.
Die Stimmung war stets gut, da es keine Pannen und auch keinen Regen gab, was den Organisator Amandus Petrausch sehr erfreute.
Mit religiösen Impulsen und geschichtlichen Informationen von Pfarrer Elshoff machten sich die Wallfahrer auf die täglichen Etappen.
Die Routen führten über wunderschönen Strecken durch historische Städte und Dörfer und durch eindrucksvolle Landschaften.
Jeden Tag trafen sich die Wallfahrer in Kathedralen, Kirchen oder kleinen Kapellen, die auf der Strecke lagen, zur heiligen Messe. In Lourdes war die Teilnahme an der Sakraments- und Lichterprozession mit Tausenden Gläubigen aus aller Welt für die Pilger eine beeindruckende Erfahrung. Auch hatten sie Glück und konnten eine Messe um 6:45 Uhr direkt an der Grotte unter Leitung von Pfarrer Benedikt Elshoff feiern. Hier wurden alle der vielen eingeschickten Fürbitten, die den Motorradfahrern mit auf den Weg gegeben worden waren, verlesen und gewürdigt.
Nachdem die Anreise nach Lourdes von allen Wallfahrern gemeinsam zurückgelegt worden war, hatten sich für den Rückweg Gruppen gebildet, die entweder weiter nach Santiago de Compostela, nach Barcelona oder auf unterschiedlichsten Routen nach Lüdinghausen, Oelde, Kalkar oder Beckum führten.
Amandus Petrausch